Was bedeutet es eigentlich, gesund zu essen? Muss das wirklich immer Brokkoli sein? Das hat sich sicher jeder schon einmal gefragt – und online findet man etwa 100 verschiedene Meinungen. Es hilft auch nicht, dass „gesund“ für jeden etwas anderes bedeuten kann. Versteht uns nicht falsch – McDonald’s Menüs und eine große Cola jeden Tag werden nie gesund sein. Aber für Leute mit Diabetes zum Beispiel liegt das Hauptproblem beim hohen Zucker- und Kohlenhydrate-Gehalt dieser Mahlzeit. Bei Menschen mit Zöliakie (Unverträglichkeit von Gluten) ist das Burger-Brötchen das Hauptproblem. 

Dazu kommt die Überlegung, welche Ernährungsweise sich für  dich  am besten langfristig umsetzen lässt. Wenn du gar nichts süßes isst wirst du wahnsinnig, aber ein kleines Stück Schokolade am Abend befriedigt dich? Super! Klar ist Schokolade nicht „gesund“ – aber wenn du dich sonst viraminreich ernährst und dieses Stück Schokolade bewahrt dich davor, den nächsten Supermarkt zu überfallen und ganze Tafeln Schokolade in dich hineinzuschaufeln? Bleib besser bei dem einen (oder zwei) Stück(en). Wenn es bei  dir ganz ohne Süßigkeiten besser klappt oder mit einem designierten Tag, an dem man eben mal Chips isst und zu viel trinkt oder oder oder… Wichtig ist, dass du mit deiner Ernährungsweise gut zurechtkommst.

Aber was ist denn nun wirklich gesund? Okay, es variiert von Person zu Person, von Essverhalten zu Essverhalten… Aber es muss doch irgendetwas geben, an dem man sich orientieren kann? Gibt es. Man kann sich sehr gut an Mikro- und Makronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Proteine, Kohlenhydrate, Fette: also woraus dein Essen insgesamt besteht) orientieren, zum Beispiel an dieser Empfehlung der Welt-Gesundheits-Organisation. Jedoch kann es ziemlich überfordern, allen diesen Ansprüchen gerecht werden zu wollen. Außerdem hat nun wirklich nicht jeder Lust, jeden Tag alles, was er isst, exakt abzuwiegen, in eine App einzutragen und zu überprüfen ob man wirklich genug Vitamin A und C zu sich nimmt. Da landet man vielleicht doch wieder bei McDonald’s – ist halt einfacher. 

In unserem nächsten Blog-Post findet ihr unsere vier besten Tipps zur gesunden Ernährung, die euch in die richtige Richtung weisen, ohne Vorschriften zu sein. Denn am Ende des Tages müsst ihr euch physisch und psychisch wohlfühlen – und dafür können wir keinen allgemeingültigen Ratgeber schreiben.

Alt textFoto von Peter Plashkin auf Unsplash

Allgemeingültig kann man aber sagen: Ernährt euch möglichst farbenfroh! Und damit sind nicht alle Farben der Gummibärchen gemeint ;) Ein guter Salat besteht nicht nur aus grünen Blättern – sondern auch Protein (z.B. Tofu, Kichererbsen, Hähnchenbrust), Gemüse (z.B. Tomaten, Gurke, Paprika) und vielleicht ein paar Nüssen und einer leckeren Sauce.